Alte Hausmittel

 

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Alte Hausmittel

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Auf dieser Seite habe ich "Alte Hausmittel" aufgelistet, die man früher gebraucht hat. Wenn ihr auch solche "Rezepte" habt, dann schreibt mir doch bitte!!!!

Was früher gut war und heute noch prima funktioniert!!


Holzwürmer:
Holzwürmer in der alten Kommode????
Einfach eine Zwiebel halbieren und die befallenden Stellen mit den Schnittflächen bearbeiten. Mehrmals die Prozedur wiederholen.
     
(L. Suhlen, Ulzburg)

Wallnüsse:
Wallnüsse über Nacht in lauwarmes Wasser legen, dann lassen sie sich im Ganzen aus der Schale nehmen.   
(K. Meinken, Hemmingen)

Nasse Schuhe:
An Regentagen stellt man die nassen Schuhe auf alte Eierkartons. Sie fangen das Tropfwasser auf und der Wohnungsflur bleibt sauber.   
(E. Hübner, Moers)

Zahnschmerzen:
Zur Linderung bereitet man einen Aufguß mit Thymian, Eukalyptus und Rosenblättern zu. Lauwarm abgekühlt wurde damit der Mund gründlich ausgespült. Das half zumindest kurzfristig.

Warzen:
Lästige Warzen bekämpften unsere Großmütter, indem sie eine Paste aus Rizinusöl und Backpulver verrührte und über Nacht auftrug. Alternativ betupfte sie die Warzen täglich mit der Milch des Löwenzahns, bis die lästige Geschwulst verschwand.

Insektenstiche:
Oma legte einfach ein paar Zwiebelscheiben auf die Bißwunden - ein Trick der sich bewährt hat.

Toaster:
….reinigen mit Föhn: Zuerst einmal den Stecker ziehen, dann mit einem Föhn in die Schlitze pusten. Durch den Luftdruck lösen sich die Krümel. Danach das Gerät umdrehen, leicht ausschütteln.     
(Dorothea Martin, Herne)

Schuhspanner:
Schuhspanner zum Nulltarif: Meine löchrigen Socken stopfe ich mit Zeitungspapier aus und stecke sie in meine Schuhe. So bleiben diese prima in Form.  
(Marianne Gohl, Waldkirch)

Bettwäsche:
Bettwäsche die nicht mehr ganz so neu ist, färbe ich mit kochechter Textilfarbe in der Waschmaschine ein. So spare ich Geld und sorge für neuen Pep im Schlafzimmer.  
Nica Schaum, Wahlsdorf)

Spritzendes Fett:
Nicht nur überschäumende Milch, auch Fettspritzer lassen sich nur mühsam von der Herdplatte entfernen. Oma wußte: Fett spritzt nicht, wenn vor dem Braten etwas Mehl oder Salz in die Pfanne gestreut wird.

Knusprige Puffer:
Kartoffelpuffer aus dem Tiefkühlfach oder der Tüte? Instantprodukte waren damals noch kein Thema. Kartoffelpuffer wurden aus frisch geriebenen Kartoffeln zubereitet, auch wenn das Stunden in Anspruch nahm. Einige Spritzer Zitronensaft verhinderten, daß der Teig in dieser Zeit nicht grau wurde.

Haltbare Schnittblumen:
Damit die Schnittblumen länger frisch bleiben, gab Oma ein paar Tropfen Grapefruitkernextrakt ins Blumenwasser. Ein paar Tropfen Kampferöl, ein Schuß Obstessig oder eine kleine Menge Soda haben den gleichen Effekt.

Knackige Radieschen:
Die Radieschen pflanzte Großmutter nie an besonders sonnigen Plätzen an, denn sie wußte: Hier werden sie sehr schnell holzig – und dann schmecken sie nicht mehr.

Goldschmuck:
Goldschmuck pflegen ist sehr einfach. Ich lege ihn für ca. 4 Stunden in lauwarmes Wasser, dem ich etwas Spülmittel zugebe. Sind danach noch dunkle Stellen zu sehen, beträufle ich diese mit etwas Zwiebelsaft. Einwirken lassen, dann mit Wasser abspülen.  
(Nicola Ständelin, Starnberg)

Rückschnitt von Efeu:
Efeu können Sie toll als Tischdekoration verwenden, wenn ein Essen mit Gästen ansteht. Einfach die Ranken passend zuschneiden und damit herrlich dekorieren.      
(Kerstin Maulering, Kiel)

Wischwasser:
Ein paar Tropfen Eukalyptusöl ins Wischwasser geben. So werden Bakterien bekämpft und ein angenehmer Duft zieht durch die Wohnung. 
(F. Hartmann, Friedland)

Kohlrabi.
Kohlrabi koche ich immer in einer Mischung aus Wasser und Milch. So wird das Gemüse besonders zart.   
(B. Diller, Kelkheim)

Schneeränder:
Hierfür nimmt man die angeschnittene Hälfte der Zitrone oder Zwiebel und reibt das Schuhleder gründlich damit ein. Kurz einwirken lassen und anschließend mit einem weichen Baumwolltuch die Reste der Schneeränder entfernen. Danach die Lederschuhe wie gewohnt mit Schuhcreme einreiben und glänzend polieren.

Wespen ade:
Wespen wußte Großmutter ganz schnell zu vertreiben – indem sie Brennesselbüschel in die Fenster hängte.

Silberfischen:
Diese ungebetenen Gäste „verjagte“ Oma mit etwas verdünntem Lavendelöl, das sie in den Verstecken der Plagegeister verrieb.

Spröde Lippen:
Gerade im Winter sind spröde und rissige Lippen an der Tagesordnung. Statt eines speziellen Pflegestiftes trug Großmutter Bienenhonig auf die betroffenen Stellen – meist, bevor sie abends zu Bett ging, damit der natürliche Weichmacher gut in die Haut einziehen konnte.


Auskunft erteilt:   Horst Missfeldt     Telefon: 04504 - 1580