| Der Ort Ratekau |
|
Lübecker Nachrichten vom 8. Dezember 2011 Aldi, Rewe, Schlecker, ein
Versicherungsbüro und 135 Parkplätze auf einem 13 000 Quadratmeter
großen Areal entstanden. Die Bauzeit lag bei nur sechs Monaten, die
Investitionssumme bei sechs Millionen Euro. Ratekau
- Eisige Kälte und heftige Regenschauer hielten die Käufer gestern
nicht ab. Mehrere Hundert Kunden trotzten dem widrigen Wetter und
kamen zur offiziellen Eröffnung des neuen Ratekauer Einkaufszentrums
an die Rosenstraße.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Ratekau feiert die Wiedereröffnung vom 26. bis 28. August 2011 Unsere Kirche ist fast fertig. RATEKAU. Bis auf Kleinigkeiten ist die Sanierung der Ratekauer
Feldsteinkirche abgeschlossen. Am vergangenen Wochenende begrüßte Pastorin Anke Dittmann Gäste aus der
Politik, die sich informierten. Ende des Monats wird das Ratekauer
Schmuckstück dann offiziell wiedereröffnet. Am
Sonnabend ließen sich SPD-Politiker die Kirche zeigen. Pastorin Anke
Dittmann erzählte bei der Begrüs- Das Nordportal, lange zugemauerter Eingang, wurde wieder geöffnet und schafft eine Verbindung von Kirchenraum und Gemeindehaus. Der Turm wurde stabilisiert, die berühmte Schieflage bleibt natürlich. Weiß strahlt der Gipsmörtel zwischen den Feldsteinen.
Drei
Jahre hat das Ganze gedauert. Petra Merkel, Vorsitzende des
Haushaltausschusses des Deutschen Bundestages, merkte an, daß dabei
ja auch Handwerker wieder alte Techniken gelernt hätten. Damit waren „auf einen Schlag“ zwei Drittel der notwendigen Investitionskosten von 1,2 Millionen Euro vom Bund gesichert. So konnte nicht nur ein großer Erfolg für die Kirchengemeinde und die vielen ehrenamtlich engagierten Bürger der gesamten Region verbucht werden, gleichzeitig profitierten viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Region, die an den folgenden Bauaufträgen teilhatten. Vom 26. bis 28. August wird die Wiedereröffnung der Feldsteinkirche gefeiert.
Fahrradtour vom Bürger- und Verkehrsverein Ratekau Am 7. Mai 2011 machten wir eine
Fahrradtour rund um Ratekau. Organisiert hatte es der Bürger- und
Verkehrsverein Ratekau.
Anzeige in der Lübecker Nachrichten am 6. Mai 2011 Countdown für das Demenz - Café des DRK in Ratekau läuft. Ratekau - Die Kooperation ist geklärt,
die Ausbildungen sind abgeschlossen - jetzt kann es losgehen mit dem
Demenz-Café der DRK-Ortsvereine Ratekau-Sereetz und Pansdorf.
Anzeige im Reporter am 23. März 2011 Neue Tische, neue Stühle, griechische Gastlichkeit Vom beliebten Klassiker wie Gyros, Suvlaki oder Bifteki über die reichhaltig bestückte Fleisch- und Grillplatte bis hin zu Scampis, Kalamaris und anderen verführerisch zubereiteten Köstlichkeiten aus dem Meer lässt die "Taverne Hellas" in Ratekau keinen Wunsch offen, wenn es um original griechische Spezialitäten geht.
Anzeige in der LN am 7.April 2011 von Christina Düvell-Veen Ratekau - die umweltfreundlichste Kommune des Nordens Ratekau ist um eine bedeutende
Auszeichnung reicher. Seit gestern Abend darf sich die Kom- Ratekau/Köln - Die Gemeinde
Ratekau ist wirklich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet. Die
Kommune trägt stolz die Titel "Umweltfreundliche Gemeinde",
"Bundeshauptstadt im Naturschutz", "Klimaschutzkommune
2010" - und jetzt auch "Bundeshauptstadt der
Biodiversität". Das ist einmalig im Norden.
Der Umweltbeauftragte der Gemeinde, Jürgen Leicher, zum Thema
Biodiversität in Ratekau: "Im Ge-
Anzeige im Reporter am 30. März 2011
Elna Kröger aus Techau präsentiert
Ratekauer Heimatbuch Ratekau. Ein Heimatbuch der
besonderen Art hat die Techauerin Elna Kröger herausgegeben. In
selbst gezeichneten Skizzen und dazu passenden Texten lädt sie auf 39
Seiten zu einer Rundreise durch die Gemeinde Ratekau ein. "Elna
Kröger hat die Besonderheiten aller 16 Ortschaften unserer
Großgemeinde mit ihrem Zeichenstift erfasst. Aus den Skizzen und
Zeichnungen ist zusammen mit den begleitenden Informationen ein ganz
besonderer Streifzug durch Ratekau entstanden", lobten
Bürgermeister Thomas Keller und Bürgervorsteher Kurt Fischer das
gelungene Werk der gebürtigen Stettinerin und späteren Hamburgerin,
die sich 1976 mit ihrer Familie den Traum vom "Häuschen im
Grünen" in Techau verwirklichte. Elna Kröger stellte jetzt ihr Heimatbuch vor.
Die bekannte Malerin Elna Kröger -
die in der Großgemeinde Ratekau wohnt - hat bei der letzten Sitzung
des Bürger- und Verkehrsvereins Ratekau ihr neues Büchlein
vorgestellt. Es besteht aus 39 Seiten voll mit Zeichnungen aus der
Großgemeinde Ratekau. Das Büchlein soll 18,- € kosten und ist in
der Größe DIN A 4. Zu bestellen bei:
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Zehn Jahre Dorfmuseum Ratekau (17.11.2010) Nach einer
Mehrjährigen Vorlaufzeit, in der die kommunalen Gremien ihre
Zustimmung geben mussten, in der ein Standort gefunden werden musste,
in der die Finanzierung abgeklärt werden musste, in der die Betreuung
geklärt werden musste, war es am 17. November 2000 soweit: Das erste
Gebäude des Dorfmuseums Ratekau - die Rauchkate - konnte eingeweiht
werden. Ein halbes Jahr später folgte ein zweites Gebäude - das
Werk- haus. Später kamen dann noch eine Remise und das Backhaus
hinzu. In der Remise
sind - wie auf dem Außengelände - landwirtschaftliche und
handwerkliche Großgeräte und Maschinen ausgestellt. Sie sind
unabhängig, ebenso wie der Museumsgarten, jederzeit auch außerhalb
der Öffnungszeiten zu besichtigen. Seit
Eröffnung des Museums bis heute besuchten über 23.000 Gäste das
Museum.
Der Ort Ratekau. Den Ort „Ratekau“ gibt es schon seit mindestens 1156. Der Ort liegt 10° 40´ östlicher Länge und 53° 55´nördlicher Breite und 9 m über N.N. Unser Bürgermeister heißt Peter Brückel. Am
25.5.2008 hört er aus gesundheitlichen gründen auf. Ratekau ist eine Großgemeinde.
Ratekau (Hauptort)
3.973
Einwohner
Das Gebiet der heutigen Gemeinde war ursprünglich von Germanen besiedelt, wie die Zeugnisse dieser Zeit, z.B. Hünengräber in Pansdorf und Pöppendorf, belegen. Ratekauerinnen und Ratekauer waren sie nicht, da von ihrer Besiedlung bis heute keine kontinuierliche Entwicklung besteht.
Im Laufe des 4. und 5. Jh. Verließ der größte Teil der in unserem Raum lebenden Germanen im Zuge der Völkerwanderung das Siedlungsgebiet. In den entvölkerten Raum wanderten von Osten und Südosten slawische Stammesverbände ein. In dem Gebiet von Wagrien (heutige Kreise Ostholstein, Plön, Lübeck und Teile von Bad Segeberg) waren es die Abotriten. Die kleinen Siedlungskammern in den großen Wäldern ließen vermutlich nur kleine politische Einheiten als Geschlechterverbände entstehen. In Wagrien lagen ungefähr 15, was den 14 bzw. 16 frühslawischen Burgen entspricht. In diese frühslawische Zeit (9. Jh.) gehört die Burg auf dem Blocksberg in Pansdorf. Die Dörfer (villae) waren in Form von Rundlingen angelegt und von ca. 100 Personen bewohnt. In den slawischen Ortsnamen ist die Zeit erhalten geblieben: Ratekau bedeutet Wäldchen des Ratek oder Redek, später in Rathecowe (1156) und Ratekove (1259) abgewandelt. Pansdorf von dem Namen Pantac, Panteke oder Pantin abgeleitet und in Pansdorf umgewandelt. Techau von Techowe abgeleitet (1350), Sereetz wird in den Urkunden Cyretz (1250), Cireze, Ceratze genannt, was Weideort bedeutet. Häven heißt bis ins 16. Jh. Hinein „Widole“ mit verschiedenen Abwandlungen dieses Namens. Er bedeutet „bei einer Schlucht, einem Tal, bei einer Grube“, 1549 heißt es dann „to den Höven“, 1855 Häven. Erst im 12 Jh. Geht die Zeit der Slawen langsam zu Ende durch die Christianisierung. Nach blutigen Kämpfen zogen sich die Abotriten zurück, wie ein Chronist der Zeit, Helmold von Bosau, in der Slawenchronik berichtet. Nach blutigen Kämpfen zogen sich die Abotriten zurück, wie ein Chronist der Zeit, Helmold von Bosau, in der Slawenchronik berichtet.
Mit der Belehnung des Grafen Adolf II. von Schauenburg mit Wagrien beginnt die Zeit der systematischen Missionierung durch Vicelin und später Gerold. Gleichzeitig wurde das Land kolonisiert. Kirchliche und weltliche Macht wirkten zusammen, wie die Gründung der Ratekauer Kirche 1156 zeigt, denn Bischof Gerold und Graf Adolf II. hatten den Platz gemeinsam ausgesucht. Das Baumaterial gab es kostenlos, denn die Feldsteine brauchte man nur aufzusammeln. Der Gips für die Verfugung kam aus Segeberg. Mit der Gründung der Kirche, dem heutigen Wahrzeichen der Gemeinde, beginnt die kontinuierliche Geschichte Ratekaus. Die Kirche war nicht nur Gotteshaus, sondern auch Wehranlage für die 24 Dorfschaften, die zum Gau Ratekau gehörten. Adolf II. brauchte für die Kolonisation Vertrauensleute, die aus dem niederen Adel stammten. Diese belehnte er mit Land, und dieser Adel setzte wiederum kleine Lehensleute ein, so daß Grundherrschaft und Lehenswesen einzogen. Grundherren hatten die Herrschaft über Grund und Boden und die Menschen, die ihn bewirtschafteten. In den Quellen wird besonders bei Streitigkeiten häufig eine Familie Buchwald als Grundherr genannt. Die Siedler wurden in vielen deutschen Landen angeworben. Sie gründeten neue Dörfer: Hobbersdorf, Luschendorf, Ruppersdorf, Offendorf, Grammersdorf, Wilmsdorf, Ovendorf, Warnsdorf, Rohlsdorf und Kreuzkamp. Die Siedler arbeiteten hart, indem sie zunächst rodeten, bevor sie das Land unter den Haken- und später Räderpflug nehmen konnten.
Die Einheit des Gaus Ratekau war 1273 durch Teilung verlorengegangen. In den folgenden Jahrhunderten zersplitterten die Besitzverhältnisse immer mehr. Besonders das Lübecker Domkapitel kaufte umfangreiche Ländereien. 1561 wurde im Bistum Lübeck die Reformation eingeführt, und Statius Detharding wurde der erste evangelische Pastor im Kirchenspiel Ratekau, zu dem auch die Dörfer Timmendorf, Travemünde, Kücknitz, Siems, Herrenwyk, Dummersdorf und Dänischburg gehörten. Die Besitzverhältnisse waren wie folgt geregelt: Hobbersdorf, Offendorf, Ratekau ohne die Kirche und das Pastorat, Rohlsdorf, Ruppersdorf, Sereetz und Techau sind bischöflicher Besitz. Dem Domkapitel gehörten Grammersdorf, Häven, Hemmelsdorf, Groß- und Klein-Timmendorf, Niendorf z.T. sowie Warnsdorf. Luschendorf gehört dem Amt Ahrensbök, Wilmsdorf ist im Besitz des Johannisklosters Lübeck. Verwickelter war es in Ovendorf und Teilen von Pansdorf, die als fünften Grundherren noch einen adligen Besitzer hatten. Um 1600 gehörte das heutige Gemeindegebiet zum Amt Kaltenhof und damit zum Bistum Lübeck.
Die Entstehung unserer Knicklandschaft durch Verkoppelung. Unsere schöne Knicklandschaft, ein einzigartiges Ökosystem, verdanken wir der Agrarreform um 1750 und der Tatsache, daß es noch keinen Stacheldraht gab (erst 1873 in den USA erfunden). In Luschendorf wurden 1751, in Häven, nach Anfängen im 15. Jh., 1746, in Warnsdorf 1760 die Feldgemeinschaften aufgehoben. Die Bauern erhielten eigene Felder, die sie mit Wällen und Sträuchern abgrenzten. Gleichzeitig wurden Fronarbeit und Hofdienste aufgehoben, was den Bauern auf „Freibriefen“ dokumentiert wurde.
Die Gebiete des Lübecker Domkapitels und des Bistums Lübeck wurden an den Herzog von Oldenburg abgetreten. Der größte Teil des Kirchspiels Ratekau gehörte zum Fürstentum Lübeck, doch gehörten Kirche und Pastorat Ratekau sowie Luschendorf mit Kattenhöhlen und Oeverdiek zum Amt Ahrensbök, waren damit unter dänischer Hoheit. Als Blücher am 7. November 1806 vor dem französischen Marschall Bernadotte kapitulierte und die Urkunde im Pastorat unterzeichnete, war er auf dänischem Boden. „Ich kapithullire, weil ich kein Brot und keine Muhnitsion nicht mehr habe“, schrieb Blücher unter die Urkunde. Er wendete damit verheerende Folgen für das Dorf ab.
Eine Gebietsreform brachte der Plöner Vertrag 1842 mit sich. Der dänische König trat seinen Teil im Kirchspiel Ratekau an den Großherzog von Oldenburg ab, der als „Wir, Nicolaus Friedrich Peter, von Gottes Gnaden Großherzog von Oldenburg etc.“ mit Zustimmung des Landtags am 22.06.1857 eine Gemeindeordnung verkündete, in der Ost- und West-Ratekau geschaffen wurden. Zu Ratekau-Ost gehörten: Grammersdorf, Häven, Niendorf, Offendorf, Ovendorf, Warnsdorf und Wilmsdorf. Zu Ratekau-West gehörten: Sereetz, Ratekau, Pansdorf, Groß- und Klein-Timmendorf, Hobbersdorf, Hemmelsdorf, Rohlsdorf, Ruppersdorf sowie Techau und Luschendorf. Die Verwaltungssitze waren in Häven (später Warnsdorf) und Pansdorf. Um 1900 hatte die Ostgemeinde 1.244 Einwohnerinnen und Einwohner, die Westgemeinde 3.422 Einwohnerinnen und Einwohner.
Durch das „Gesetz zur Vereinfachung und Verbilligung der öffentlichen Verwaltung für den Landesteil Lübeck“ wurden Ost- und West-Ratekau zusammengelegt. Die Gemeindeverwaltung hatte ihren Sitz in Pansdorf; von 1939 an, nach Errichtung des Rathauses, war der Sitz der Gemeinde in Ratekau. Durch das „Groß-Hamburg-Gesetz“, das am 01.04.1937 in Kraft trat, ging der oldenburgische Landesteil Lübeck an Preußen. Gleichzeitig wurde der Kreis Eutin geschaffen. Flüchtlinge strömten nach Ratekau. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bewies die Gemeinde ihre Integrationsfähigkeit. Waren 1939 noch 4.699 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet, so waren es 1946 9.525. 1945 verkleinerte sich das Gebiet der Großgemeinde, denn die britische Militärregierung ordnete die Gründung der Gemeinde Timmendorf an. Groß-Timmendorf, Klein-Timmendorf, Niendorf und Hemmelsdorf wurden aus der Gemeinde Ratekau ausgegliedert. Weitere kleine Gebietsveränderungen fanden am 01.01.1969 mit der Gemeinde Timmendorfer Strand und am 26.04.1970 mit der Hansestadt Lübeck statt: 37,4 ha der Dorfschaft Häven wurden an die Gemeinde Timmendorfer Strand abgetreten. Kleinensee ging in der Dorfschaft Offendorf auf, dafür bekam Lübeck einen Gebietsteil von der Dorfschaft Sereetz jenseits der Autobahn. Am 01.01.1971 wurde Kattenhöhlen an die Gemeinde Scharbeutz abgetreten, um die dortige schulische Betreuung zu verbessern. Zur Zeit besteht die Gemeinde Ratekau aus 13 Dorfschaften. Heute (Stand August 2007) hat die Gemeinde Ratekau nach eigener Zählung 15.724 Einwohnerinnen und Einwohner, und zwar: Ratekau 3.973, Sereetz 4.453, Pansdorf 3.656, Techau 1.651, Rohlsdorf 104, Luschendorf 423, Hobbersdorf 72, Ruppersdorf/Neuhof 119, Offendorf/Kreuzkamp 438, Ovendorf 236, Grammersdorf/Wilmsdorf 90, Warnsdorf 402 und Häven 107. Die Gemeinde hat stets solide gewirtschaftet, und sie stärkt ihre Wirtschaftskraft durch die Ausweisung der Gewerbegebiete Ratekau/Techau und Pansdorf, die von der Lage der Gemeinde zwischen Lübeck und Ostseeküste als Tor nach Skandinavien und den 4 Autobahnanschlüssen profitieren. Zur Gemeinde gehören eine Realschule in Ratekau, drei Grund- und Hauptschulen in Ratekau, Sereetz und Pansdorf sowie eine Grundschule in Techau. Die Gemeinde verfügt über hervorragende Sportstätten, gut ausgestattete, sehr engagierte Freiwillige Feuerwehren und ein vielfältiges Vereinsleben. Ein besonderes Engagement liegt jetzt auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Dorferneuerung, getragen von der Verwaltung, den Parteien und organisierten Umweltschutzgruppen. Die Maßnahmen für den Umweltschutz fanden ihre Anerkennung auch auf Landesebene. 1988 wurde die Gemeinde Ratekau als „Modellgemeinde Landschaftspflege“ durch den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund mit dem Preis „Die umweltfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist Belohnung und Ansporn zugleich. Das Pilotprojekt der „Modellgemeinde Landschaftspflege“ war die Wiederherstellung des Ruppersdorfer Sees 1989, der sich als seltener Flachwassersee zur Heimat vieler Brutvogelarten entwickelt hat. Vogelkundler konnten bis zu 150 Vogelarten beobachten. Da zur Umwelt des Menschen auch die bebaute Umwelt gehört, die den Bürgern Möglichkeiten der Begegnung bietet, unternimmt die Gemeinde große Anstrengungen zur Umgestaltung der Ortskerne. So konnte am 30.05.1990 der neu gestaltete Dorfplatz in Ratekau, der Wilhelm-Rehpenn-Platz, mit dem umgebauten Kirchvorplatz, der Alten Schulstraße und der oberen Poststraße den Bürgern feierlich übergeben werden. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Hauptstraße schlossen sich an, ebenso wie die Neugestaltung der zentralen Haltestellen. Auch Sereetz erhielt 1992 mit dem Willi-Grenzfeldt-Platz einen erkennbaren Ortsmittelpunkt, und in Warnsdorf konnte die schon länger geplante Dorferneuerung durchgeführt werden. Rund 1,5 Millionen DM kostete die Sanierung des historischer Bahnhofes in Pansdorf, der den Bürgerrinnen und Bürgern als „Haus des Gastes“ mit dem neu gestalteten Vorplatz übergeben werden konnte und Räume für kulturelle Zwecke und den Fremdenverkehr bietet.
|