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Der Ort Scharnhagen |
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Scharnhagen, ein Dorf im Dänischen Wohld
In
Scharnhagen gab es danach 9 Höfener und zwei Wurtsitzer. „Scharn“
ist gleich „Schirn“ und bedeutet „Grenze“, also das Dorf an der
Grenze zum Gut Dänisch-Nienhof/Kaltenhof. In Nie- 1652 wurde der Ort auf Meyers-Landkarte „Schernhagen“ geschrieben und in der dazu aufgestellten Landbeschreibung von Danckwerth „Schonragen“. Beide
Schreibformen bedeuteten ebenfalls „Ort an der Grenze“. Im Heimatbund
des Kreises Eckernförde 1928 heißt es "Schirn- Durch
Krankheiten, Seuchen und Kriege starben ganze Familien aus, so mancher Hof
war unbewohnt, deshalb wurden Rest- Das Dorf Ravensdorf bei Scharnhagen, ursprünglich 4 Höfe groß, mag deswegen ganz niedergelegt worden sein. Ebenso das Dorf Neuen-Bülck, einst ein Dorf in unmittelbarer Nähe des heutigen Hofes Alt-Bülck gelegen, wurde 1729 niedergelegt. Hans Nöhren, 1751 in Scharnhagen gestorben, war ein solcher umgesiedelter Bauer. Ab 1718
wurde vom Gut Bülck der Hof Eckhof angelegt als selbständiges Gut, zu
dem jetzt Scharnhagen gehörte. 1738 über- Die
Leibeigenschaft wurde im Gut Eckhof 1786 aufgelöst. Der Haupthof war an
Johann B. Netzel verpachtet, gleichzeitig wur- Berend Rathje, Hans Nooren (Nöhren ?), Klein Johann Rathje, Groß Johann Rathje, Kaspar Staak, Claus Sellmer, Ludwig Köller (Kähler ?), Johann Christian Vossgraf, Wilhelm Misfeld (Freidorf), Johann Nooren (Nöhren ?) und Peter Ladehof. Alle 15 Erbpachtstellen lagen in Scharnhagen, Freidorf und Strande. Zwei der Großpächter – Detlef Rathje und Otto-Hinrich Vossgraph – setzten statt einer Unterschrift ihr Zeichen unter die Verträge. 1837 wurden in Scharnhagen 9 Hufe und 8 Katen gezählt. Im Ort gab es einen Schmied. (Geschrieben
von Hans-Eberhard Bürger, Dänischenhagen) Anmerkung
von Horst Missfeldt:
Auskunft erteilt: Horst Missfeldt, Telefon 04504 - 1580
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