Sonstige Mißfeldts

 

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Sonstige Mißfeldts      

 

Zeitungsartikel vom 10. Juni 1999 aus der Harburger Rundschau.


Familie Eckard (9181) und Britta (9182) Mißfeld.

Das Ehepaar bezog 1974 das Doppelhaus im waldigen Grund in Hausbruch zusammen mit Gerd Johann Karl (5603) und Käthe Meta Anna (5604) Mißfeld. Der "Oma" gehört der untere Teil mit einem schönen, von großen Rhododendren gesäumten Garten. Eckard und Britta "thronen" hoch oben: Auf ihrer weitläufigen Terrasse feiert man im Sommer opulente Grillfeste mit der Familie oder den Freunden aus der Schützengilde.

Die Tochter Maren (9185) studiert in Hamburg Zahnmedizin und hat deshalb dort ein Zimmer gemietet. An den Wochenenden kehrt sie jedoch in den Schoß der Familie zurück.
Die Geschwister Sönke (9187) und Tanja (9186) wohnen noch zu Hause.

Eckard betätigt sich auch gerne als Hobbygärtner: Für Gattin Britta pflanzte er - gut sichtbar aus dem Küchenfenster - ein Apfelbäumchen, hauptsächlich "weil es so schön blüht". Im vergangenen Jahr trug es "30 Äpfel", berichtet er stolz.
Im Spätsommer werden die selbstgezüchteten Garten-Heidelbeeren geerntet und mit Eis und Schlagsahne verspeist. Auch einige Rosensträucher pflanzte er: Die Knospen der edlen Blume öffnen sich meist pünktlich zum Ausmarschtag des Harburger Vogelschießens. So kann der Monarch sich und seinen Adjudanten eine frische Rose aus eigener Züchtung ans Revers heften.
Ein großer Teil des Gartens ist jedoch mit pflegeleichter Heide bepflanzt, da Eckard verständlicherweise im Frühling wenig Zeit hat.

Einen Grill- und Tischtennisplatz hat Eckard selbst angelegt. Da die Begrenzung aus Holzpfälen aufgrund mangelhafter Imprägnierung verfaulte, besorgte er sich - über einen Bekannten aus der Schützengilde - geteerte Telegrafenmasten. Diese wurden im Ganzen angeliefert und mußten erst fein säuberlich zersägt werden.

Im Haus führt Britta ein stilles Regiment: An den Wänden hängen nicht nur unzählige ihrer Unterwasser-Fotos aus diversen Tauchurlauben. Überall verstreut trifft man auf ihre musikalischen "Übungsplätze" mit Notenständer: Dem Oboe-spielen frönt sie am liebsten in der Küche, zwischen Backofen und Spüle, "Da ist der Klang so schön".
In der Küche wird aber auch gut und gern gekocht: Britta ließ es sich im Königsjahr 1999 nicht nehmen, die gesamte Deputation zu einem selbstgekochtem chinesischen Menü einzuladen. Einfach einen Koch "einfliegen lassen", das läge ihr nicht, sagt Britta, die zusammen mit ihrer Mutter Dorothea acht verschiedene Speisen in kleinen Schüsseln auftischte: Darunter ein scharfes Rindgericht, ein süß-saures Schweinefleisch und Lamm-Spinat.
Die 18 geladenen Gäste saßen an einer langen Tafel, Königssohn Sönke kellnerte im Frack und schenkte Litschi-Cocktails aus. Wegen der Länge des Tisches hatten die Gäste am Kopfende manchmal das Nachsehen: War eine Speise besonders köstlich geraten, nahmen die unteren so reichlich, daß oben leere Schüsseln eintrafen! Hungrig vom Tisch aufstehen mußte dennoch niemand.


Über den "Königsschuß" freute sich die ganze Familie:
Von links:  Maren (9185), Sönke (9187), Eckard (9181), Britta (9182) und Tanja (9186).

Das sogenannte Winterzimmer unter dem Dach - im Sommer wegen der Hitze kaum benutzbar - ist ein vielseitiger Hobbyraum der ganzen Familie: Hier üben Königin Britta und Tochter Tanja Klavier und Kontrabaß, Sönke hat seine Ritterburgen nebst Fantasy-Figuren herumstehen - mit denen man noch im reiferen Alter spielen kann, wie er versichert - und der Regent sein Regiepult: Hier schneidet und vertont er seine Unterwasser-Videos, die er in den verschiedenen Tauchrevieren gedreht hat.
 

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Paul Theodor Misfeld (7059) war nach Brasilien ausgewandert.

Am 1. Juni 1936 schrieb er einen Brief aus Boitenseburg, St.Catarina in Brasilien an Emil Mißfeldt in Kiel.


   


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Am 3.7.1905 schrieb Christian Friedrich Mihsfeldt (9123) eine Karte an den Amtsvorsteher in Ascheberg.

   


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(Zeitungsartikel  in den Kieler Nachrichten vom 27.4.1999)

Hobby-Malerin Wiebke Misfeld (12165) leiht ihre Bilder an die Uni-Klinik aus.

Bunte Abwechslung im tristen Alltag.

Wie kommt das Spiegelei auf den Fisch - und wie auf die Giraffe? So ganz genau weiß Wiebke Misfeldt es nicht mehr zu sagen. Nur, daß Töchterlein Johanna-Sophie (8) vor drei Jahren bei einer Kur im Schwarzwald so einen Spiegelei-Fisch aufs Papier kritzelte und dieses Motiv Eingang in ihre Bilder fand - daran erinnert sich die 39jährige gut. Seit einigen Tagen können Besucher und Patienten im Foyer der Kieler Uni-Klinik Tiere mit und ohne Ei oder die "Traum-Welten" der Hobby-Malerin in einer Ausstellung betrachten.

Mit der "Spiegelei-Giraffe" fing alles an. Nachdem Tochter Johanna-Sophie (12167) ihre gezeichneten Tiere mit gebratenen Eiern zu schmücken begann, fand auch Wiebke Misfeldt Gefallen an solch phantasivoller Gestaltung. So nahm die Kieler Hobby-Malerin immer mehr Motive von Johanna-Sophies Kinderbildern in ihre eigenen Werke auf, von denen 17 zur Zeit in der Uni-Kinderklinik zu sehen sind.

Das Besondere dara: Nach Ende der rund zwei Monate dauernden Schau im Foyer sollen die 17 Dauerleihgaben für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren durch das Klinikum auf Wanderschaft gehen. "Patienten oder Kollegen können die Bilder dann ausleihen um Behandlungs- oder Patientenzimmer damit zu dekorieren", erläutert Oberarzt Dr. Heinz Schröder die Umsetzung der Idee von Wiebke Misfeldt. Gegen den Begriff "Bilder-Beauftragter" des Klinikums hat der Arzt eigentlich nichts einzuwenden. Denn zehn Ausstellungen hat der Spezialist für Intensiv-Medizin in der Kinder-Klinik schon organisiert, "damit das Auge auch mal etwas anders wahrnimmt als Spritzen und das Leid der Kinder."
Das Konzept scheint aufzugehen. Immer wieder bleiben Klinik-Mitarbeiter vor der liebevoll gestalteten Farbenpracht an den weißen Wänden des Klinik-Foyers stehen, zollen dem Organisator der Schau und der Künstlerin Lob und Dank für die optische Aufwertung des Warteraums.
Unterstützt wurde das Projekt auch vom Kaufhaus Karstadt, das die Kosten für Rahmung und Passepartouts übernahm.
Sollten in Zukunft viele Patienten und Ärzte von den Ausleihmöglichkeiten Gebrauch machen, hat Schröder schon den nächsten Plan: "Dann wäre ein auf Dauer angelegter Fundus sinnvoll. Den Grundstock dafür könnten Bilder meiner Kollegen bilden, von denen sich viele in ihrer Freizeit als Hobby-Maler betätigen.

Auch Wiebke Misfeldt widmet sich der Malerei "schon seit ich überhaupt denken kann." So hat die gelernte Schneiderin und Gärtnerin bereits sämtliche Wände und freien Ecken ihrer Wohnung mit Bildern und Pappmache-Skulpturen dekoriert. Sogar ein Kinderbuch mit eigenen Zeichnungen und Texten wartet bei einem Verlag auf die Veröffentlichung. Tochter Johanna-Sophie spielt bei ihren Werken immer eine wichtige Rolle. Ob Spiegeleier auf Fischen oder drei Regenwürmer als Haustier-Ersatz, deren reale Geschichte im Kinderbuch erzählt wird - fast immer läßt sich Wiebke Misfeldt von der Phantasie des heute achtjährigen Mädchens inspirieren.
So können die Bilder auch ohne Worte Geschichten erzählen: Vom Butt, dem Oktopus und dem kleinen Hai, die sich am Meeresgrund nicht um ihren Unterhalt kümmern müssen oder von "Traumsurfern", "Quastenflossern" und andere lustige Meeresbewohnern.
Daß die Motive nun für lange Zeit nicht mehr zu Hause hängen, dagegen hatte Johanna-Sophie eigentlich nichts einzuwenden. Nur einen Wunsch durfte Mama ihr nicht abschlagen: "Auf keinen Fall darfst du die Spiegelei-Giraffe verkaufen."
Wer Wiebke Misfeldts Bilder per Computer betrachten möchte, kann dies unter folgender Internet-Adresse tun:  http://members.tripod.de/clause/                                                                                                                                              (küp)


 

Auskunft erteilt:  Horst Missfeldt, Telefon 04504 - 1580